FORMMODUL
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Erfolgreiche Ideen werden nicht nur hinter Schlossmauern geboren. Eine innovative Kreativschmiede versteckt sich auch im Zentrum von Sassenberg. Formmodul heißt das Designbüro am Klingenhagen. Seine Macher sind die Diplom-Designer Guido Franzke und Detlef Fischer. Vor wenigen Tagen erst wurden sie auf der Möbelmesse in Köln mit dem „interior innovation award 07| best of the best“ IMM geadelt. Gewonnen haben sie in der Kategorie „Innovation und Material“. Das preisgekrönte Objekt: ein stapelbarer Freischwingstuhl namens „Glove“. Was für den Laien ein simples Sitzmöbel darstellen mag, bedeutet für die beiden Designer, die seit 2001 zusammenarbeiten, Perfektion. Perfektion in Sachen Funktionalität, Bequemlichkeit, Optik, Praktikabilität, Haptik und Form. Glove ist sowohl im Innen- als auch im Außenbereich einsetzbar. Der Freischwinger ist zudem avantgardistisch, bequem, weich, weil aus Stoff und Schaum, und in allen Teilen stapelbar. Gerade die Liebe zum Detail und die Besessenheit, Funktion, Form und Qualität so miteinander zu verbinden, dass alles 100-prozentig zusammenpasst, machen Guido Franzke und Detlef Fischer von Formmodul aus. „Wir designen weniger im Auftrag von Firmen. Wir entwickeln vielmehr eigene Verfahren und neue Materialien und suchen erst im Nachhinein Firmen, die unsere Ideen und Entwicklungen umsetzen, erklärt Guido Franzke, seines Zeichens gelernter Modellbauer und echter Sassenberger Jung, die Vorgehensweise. Nicht das, was ist, sondern das was sein kann und sollte, ist es, was die beiden Designer immer wieder zu kreativen Höchstleistungen antreibt und ihre Motivation aufrechterhält. Denn Ausdauer braucht man in ihrem Job. Allein zwei Jahre habe die Entwicklung von Glove, von der Idee bis zur Realisation, schon gedauert, berichtet Guido Franzke. Er und sein Partner sind insbesondere in dem Segment Objekt- und Wohnmöbel zuhause. Aber auch Leuchten, Informationsdesign, also Gebäudekommunikation und Stadtmobiliar zählen zu ihrem leistungsstarken Portfolio. Um „Glove“ realisieren zu können, haben die beiden Diplom-Designer von Formmodul eigens das sog. Monoformverfahren entwickelt. Hierbei handelt es sich um eine Fertigungstechnik, die es ermöglicht, die gepolsterte Sitzschale in einem einzigen Arbeitsschritt herzustellen. Das hat nicht nur die Jury in Köln beeindruckt, sondern auch die Mönchengladbacher Firma SKS, Geschäftsführer Oliver Salzmann, die das Verfahren in Lizenz gekauft hat. Und der Stuhl, der wurde auf der Möbelmesse stolz von KFF präsentiert und weiterhin von KFF aus Lemgo vertrieben. Ohne Partner geht es eben nicht. „Wir brauchen Firmen mit Weitblick, die innovativ und zukunftsorientiert denken und die bereit sind, in die Zukunft zu investieren, so Guido Franzke, der sein Know-how lange Jahre auch als Dozent in Münster im Fachbereich Design weitergegeben hat. Zeit zum Ausruhen gönnt sich der 41-Jährige trotz des Erfolges nicht. Die nächste Produktnische will schließlich gefunden und besetzt werden. Mit intelligenten Lösungen à la Formmodul. Garantiert made in Germany.
Zeitungsartikel: Die Glocke regionale Heimatzeitung
Kommentar: ”Bin nun mal ein Landei”
Homepage: www.formmodul.com










































































