FORMMODUL

Gefunden:

Ende 2001

Module:

Dipl.Designer Guido Franzke
Dipl.Designer Detlef Fischer

Aufgaben:

Materialinnovationen
Verfahren entwickeln
Antworten auf Fragen geben die noch keiner gestellt hat

Gesucht:

Herausforderungen

Eingaben:

GLOVE Stuhl KFF Lemgo
GATE Bank KFF Lemgo
wood|I bench Bank MABEG Kreuschner GmbHu.Co.KG
wood|I seat Sitz MABEG Kreuschner GmbHu.Co.KG
S 01 Leuchte STAPS

Schriftliches:

www.design-report.de/sixcms/detail.php
www.design-report.de/sixcms/detail.php;

Erfolgreiche Ideen werden nicht nur hinter Schlossmauern geboren. Eine innovative Kreativschmiede versteckt sich auch im Zentrum von Sassenberg. Formmodul heißt das Designbüro am Klingenhagen. Seine  Macher  sind die   Diplom-Designer Guido Franzke und Detlef  Fischer. Vor wenigen Tagen erst wurden  sie  auf  der  Möbelmesse in Köln mit dem „interior  innovation award 07| best of the best“  IMM  geadelt. Gewonnen haben sie in der Kategorie  „Innovation und Material“.  Das preisgekrönte Objekt: ein stapelbarer  Freischwingstuhl  namens „Glove“.  Was für  den  Laien  ein simples Sitzmöbel darstellen mag, bedeutet  für  die  beiden  Designer, die  seit  2001  zusammenarbeiten, Perfektion. Perfektion  in Sachen  Funktionalität,  Bequemlichkeit, Optik, Praktikabilität, Haptik und Form. Glove ist sowohl im Innen- als auch im  Außenbereich einsetzbar. Der Freischwinger ist
zudem avantgardistisch,  bequem,  weich, weil aus Stoff und Schaum, und in allen Teilen stapelbar. Gerade die Liebe zum Detail und die Besessenheit, Funktion, Form und Qualität somiteinander zu  verbinden, dass  alles 100-prozentig  zusammenpasst, machen Guido Franzke und Detlef  Fischer  von Formmodul  aus.     „Wir  designen  weniger  im  Auftrag von Firmen.   Wir entwickeln vielmehr eigene Verfahren und neue Materialien und suchen erst im nachhinein Firmen, die unsere Ideen und Entwicklungen umsetzen, erklärt Guido Franzke, seines Zeichens gelernter Modellbauer und echter Sassenberger Jung, die Vorgehensweise. Nicht das, was ist, sondern das was sein kann und sollte, ist es, was die beiden Designer immer  wieder zu kreativen Höchstleistungen antreibt und ihre Motivation aufrechterhält. Denn Ausdauer braucht man in ihrem Job. Allein zwei Jahre habe die Entwicklung von Glove, von der Idee bis zur Realisation, schon gedauert, berichtet Guido Franzke. Er und seinPartner sind insbesondere in dem Segment Objekt- und Wohnmöbel zuhause. Aber auch Leuchten, Informationsdesign, also Gebäudekommunikation und Stadtmobiliar zählen zu ihrem leistungsstarken Portfolio. Um „Glove“ realisieren zu können, haben die beiden Diplom-Designer von Formmodul eigens das sog. Monoformverfahren entwickelt. Hierbei handelt es sich um eine Fertigungstechnik, die es ermöglicht, die gepolsterte Sitzschale in einem einzigen Arbeitsschritt herzustellen. Das hat nicht nur die Jury in Köln beeindruckt, sondern auch die Mönchengladbacher Firma SKS, Geschäftsführer Oliver Salzmann, die das Verfahren in Lizenz gekauft hat. Und der Stuhl, der wurde auf der Möbelmesse stolz von KFF präsentiert und weiterhin von KFF aus Lemgo vertrieben. Ohne Partner geht es eben nicht. „Wir brauchen Firmen mit Weitblick, die innovativ und zukunftsorientiert denken und die bereit sind, in die Zukunft zu investieren, so Guido Franzke, der sein Know-how lange Jahre auch als Dozent in Münster im Fachbereich Design weitergegeben hat. Zeit zum Ausruhen gönnt sich der 41-Jährige trotz des Erfolges nicht. Die nächste Produktnische will schließlich gefunden und besetzt werden. Mit intelligenten Lösungen à la Formmodul. Garantiert made in Germany.
Zeitungsartikel: Die Glocke regionale Heimatzeitung
Kommentar: ”Bin nun mal ein Landei”

Homepage:  www.formmodul.com